RENK Group, führender Anbieter von Antriebslösungen für militärische und zivile Anwendungen, hat ihr neues modulares Produktionskonzept am Hauptsitz in Augsburg offiziell in Betrieb genommen. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 11. September mit. Die feierliche Eröffnung fand in Anwesenheit des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder statt.

Mit dem neuen Konzept vollzieht RENK den Übergang vom traditionellen Manufakturbetrieb zur modernen industriellen Kleinserienproduktion. Herzstück ist ein Baukastensystem aus standardisierten Modulen, das die Effizienz und Flexibilität in der Fertigung erhöht. Montagewagen werden mit den benötigten Teilen bestückt und über fahrerlose Transportsysteme direkt an den Arbeitsplatz gebracht, wodurch Such- und Rüstzeiten reduziert, logistische Tätigkeiten minimiert und die Durchlaufzeiten verkürzt werden.

Vom Manufakturbetrieb zur industriellen Kleinserienfertigung

Das Konzept erlaubt die Montage verschiedener Getriebevarianten auf derselben Linie und schafft Skaleneffekte. Kapazitäten lassen sich flexibel an die steigende Auftragslage anpassen, was die operative Exzellenz und die Wettbewerbsfähigkeit der RENK Group erhöht. Gleichzeitig trägt das Konzept zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft von Bundeswehr und NATO-Partnern bei.

Dr. Alexander Sagel, CEO der RENK Group, erklärte: „Wir gehen am Standort Augsburg voran und leisten unseren Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Europas. Für diese Kraftanstrengungen braucht es den Schulterschluss zwischen Industrie und Politik.“

In den kommenden vier bis fünf Jahren plant die RENK Group rund eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau von Kapazitäten sowie in Forschung und Entwicklung zu investieren.

ck