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Der Indo-Pazifik rückt immer mehr in den Fokus der internationalen Sicherheitspolitik. Viele Gremien und Institutionen haben Papiere erarbeitet und verabschiedet, die neue Strategien für diesen Raum enthalten, auch die EU und die Bundesregierung. Bisher wurden diese neuen Strategien in eher zurückhaltender Form, z. B. durch die Präsenz von Marineschiffen in den Gewässern der Region umgesetzt. Die USA, Australien und Großbritannien haben nun einen Pakt geschlossen, der die Sicherheit im Indo-Pazifik gewährleisten soll.

Als US-Präsident Barrack Obama vor 13 Jahren ins Amt kam, hat er eine Umorientierung der US-Außenpolitik eingeleitet. Der Indo-Pazifik mit den dort bestehenden Problemen sollte stärker im Fokus US-amerikanischer Sicherheitspolitik stehen. Europa war damals ein nahezu völlig befriedeter Raum. Die Konzentration konnte umgeleitet werden, ohne in Europa Risiken einzugehen.

Neuer Sicherheitspakt Australien-USA-Großbritannien – Erste Maßnahme: U-Boote für Australien
Ein Atom-U-Boot der U.S. Navy, die USS New Mexico (Foto: U. S. Navy)

Mittlerweile ist auch Europa wieder ein zentraler Punkt amerikanischer Sicherheitspolitik. Die Präsenz von US-Truppen im Baltikum, die Rücknahme der Entscheidung, Truppen aus Deutschland abzuziehen, und eine intensive Übungstätigkeit (Defender-Übungen) zeigen, dass die USA in Europa substantiell präsent bleiben.

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