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Raytheon Company und Rheinmetall Defence haben das Joint Venture Raytheon Rheinmetall Land Systems LLC gegründet, um den Schützenpanzer Lynx für den von der U.S. Army ausgeschriebenen Wettbewerb zum Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) anzubieten.

Das OMFV soll ab 2026 das Kampffahrzeug Bradley ersetzen. Das neue Fahrzeug wird für den Kampf in bebautem Gebiet und im offenen Gelände optimiert. Die U.S. Army führt das Projekt mit Unterstützung des Futures Command und hat dem OMFV höchste Modernisierungspriorität zugeordnet.

Seit 2018 arbeiten die beiden Unternehmen zusammen, um den Lynx im OMFV-Wettbewerb anzubieten. Der Lynx ist ein gepanzertes Kampffahrzeug der nächsten Generation, das entwickelt wurde, um die kritischen Herausforderungen des zukünftigen Schlachtfeldes zu bewältigen. Lynx verfügt über eine ausreichende Wachstumskapazität zur Unterstützung neuer Technologien über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs und zeichnet sich durch niedrigere Lebenszykluskosten aus.

Die für den Lynx bestimmte Raytheon-Technologien umfassen die modernen Waffen des Unternehmens, wie der TOW-Lenkflugkörper, das Active Protection System, Tag-/Nachtsichtsysteme der dritten Generation, das unbemannte Flugsystem Coyote sowie den Cyberschutz.

Raytheon-Rheinmetall Joint Venture für OMFV
Raytheon-Rheinmetall Joint Venture für OMFV

Das Lynx-Team hat sein Angebot zum 1. Oktober 2019 abgeben.

Gerhard Heiming