Mit den Mobile Brigade Combat Teams reagiert das Heer auf hochintensive Gefechte. Mehr Beweglichkeit, mehr Drohnen und mehr verteilte Wirkung sollen die Infanterieverbände fit für den Kampf machen.

Die U.S. Army stellt ihre leichten Infanteriebrigaden grundlegend neu auf. Künftig sollen die Verbände beweglicher, dezentraler und wirksamer kämpfen können. Treiber der Neuaufstellung sind vor allem die Lehren aus dem Ukrainekrieg und die Rückkehr hochintensiver Gefechte.

Der Umbau der Infanterieverbände erfolgt im Rahmen der umfassenderen Army Transformation Initiative, die derzeit umgesetzt wird. Diese Initiative soll unter anderem anhand der Lehren aus dem Ukrainekrieg und weiteren jüngsten Konflikten das Heer flexibler machen, damit es schnell und beweglich auf Lageentwicklungen reagieren und auch großräumige Kriege führen kann.

Soldaten der 2. Brigade, 101. Luftlandevision, üben im Oktober 2025 in Hohenfels. Die Brigade ist eine der ersten Einheiten die den Übergang zu einer MBCT vollziehen. [Major B. Sutherland/US Army]
Der Abbau überflüssiger Verwaltungs- und Führungsstrukturen, tiefgreifende Reformen der schwerfälligen Entwicklungs- und Beschaffungsverfahren, die Ausmusterung von Ausrüstung, die nicht mehr der aktuellen Bedrohungslage entspricht, sowie die Neuordnung eines Teils der Kampfverbände sind wesentliche Elemente der Transformationsinitiative.