
DroneShield erweitert Sensorsysteme durch Kooperation mit Robin Radar Systems
Der australische C-UAS-Anbieter DroneShield hat eine Partnerschaft mit dem niederländischen Unternehmen Robin Radar Systems bekannt gegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist die Integration zusätzlicher Radartechnologie in das bestehende Sensorsystem von DroneShield und damit eine Erweiterung der Fähigkeiten zur Luftraumüberwachung.
Robin Radar Systems ist auf 360-Grad-3D-Radare spezialisiert, die insbesondere kleine Flugobjekte wie Drohnen erfassen und verfolgen können. Durch die Einbindung dieser Sensorik sollen Nutzer künftig auf eine größere Auswahl an Radarlösungen zurückgreifen können, etwa für Anwendungen im militärischen Bereich, beim Schutz kritischer Infrastruktur oder in der öffentlichen Sicherheit.

DroneShield verfolgt dabei einen plattformoffenen Ansatz und baut sein System gezielt als Sensor-Ökosystem mit interoperablen Drittanbieterlösungen aus. Anwender sollen so je nach Einsatzprofil unterschiedliche Sensoren kombinieren können, anstatt auf eine geschlossene Systemlösung angewiesen zu sein.
Zentrale Komponente bleibt die Führungs- und Auswertesoftware DroneSentry-C2, die Sensordaten verschiedener Quellen zusammenführt und mittels KI-basierter Sensorfusion ein einheitliches Lagebild erzeugt. Durch die Integration zusätzlicher Radarsysteme soll insbesondere die Fähigkeit zur flächendeckenden und robusten Detektion von Drohnen in komplexen Einsatzumgebungen verbessert werden.
Die Kooperation ist Teil der Strategie beider Unternehmen, modulare und interoperable Lösungen für die Drohnenabwehr weiterzuentwickeln. Dabei steht vor allem die Integration unterschiedlicher Sensortypen in eine gemeinsame Architektur im Fokus, um Erkennung, Verfolgung und Bewertung von Bedrohungen effizienter zu gestalten.
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