Im Rahmen des Angriffs auf den Iran haben Militäreinheiten der USA 17 Schiffe des Iran zerstört. Zu den Zielen gehörte offenbar auch ein U-Boot, wie es aus Washington heißt. „Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs“, sagte Zentralkommando-Chef Brad Cooper in einem auf X veröffentlichten Video.
Währenddessen setzen weitere Staaten auf militärische Abschreckung. Nach Medienberichten will beispielsweise die französische Regierung von Emanuel Macron den Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ ins Mittelmeer entsenden. Als Begründung wird die „instabile Lage und die Ungewissheit der kommenden Tage“ genannt. Zudem wurde ein britischer Luftwaffenstützpunkt auf Zypern angegriffen. Der Flugzeugträger soll mitsamt seinem Bordgeschwader und seinen Begleitfregatten ins Mittelmeer auslaufen, so der Präsident in einer Ansprache an die Nation. Darüber hinaus sollte im Rahmen einer Partnerschaft die französische Fregatte „Languedoc“ nach Zypern aufbrechen.
Auch Großbritannien hat sich nach dem Angriff auf Zypern entschlossen zu handeln. Premierminister Keir Starmer kündigte an, ein Kriegsschiff und Helikopter zur Bekämpfung von Drohnen zum Inselstaat zu schicken. Starmer nannte auf der Plattform X die „HMS Dragon“, die für einen nicht näher definierten „Defensiveinsatz“ ausgewählt wurde. Eine militärische Beteiligung des US-Einsatzes in Iran lehnte die britische Regierung jedoch erneut ab.
Währenddessen nimmt sich US-Präsident nun offenbar des Themas „Sperrung der Straße von Hormus für Tanker“ an. Notfalls werde er einen Geleitschutz für solche Schiffe organisieren, die in der Region festsitzen. „Falls nötig, wird die US-Marine so schnell wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren“, schrieb er in seinem eigenen Onlinedienst Truth Social.
Nach der offiziellen Ankündigung seitens des Iran, die Meerenge am Mittelost-Golf zu sperren, folgte bereits eine Drohung seitens der Revolutionsgarden, Schiffe anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren wollen. Mehrere Schiffe wurden bereits attackiert.
Michael Meyer/ HANSA








