Digitale Souveränität als strategische Ressource: Sicherheit beginnt im Digitalen
Martin Merz
Geopolitische Spannungen und Cyberangriffe zeigen: In Krisen entscheidet die Hoheit über Daten und Systeme über Handlungsfähigkeit. Digitale Souveränität ist keine IT-Frage, sondern eine sicherheitspolitische Notwendigkeit für Europa, seine Streitkräfte und seine Behörden.
Cyberangriffe destabilisieren Energieversorgung sowie innere und äußere Sicherheit. Sie zielen darauf ab, Entscheidungsfähigkeit zu untergraben. Darum müssen wir Verteidigung ganzheitlich denken: physisch, digital und organisatorisch. Wer seine Systeme, Daten und Prozesse nicht eigenständig steuern kann, wird im Ernstfall weder reagieren noch führen können.
Digitale Souveränität heißt nicht nur Schutz vor Angriffen, sondern die Fähigkeit, kritische Funktionen im militärischen wie im zivilen Bereich aufrechtzuerhalten. Sie verbindet Sicherheit, Handlungsfreiheit und Innovationskraft, bleibt aber abstrakt, solange sie nicht in konkrete Fähigkeiten übersetzt wird. Entscheidend ist das Wie: in der Architektur, im Betrieb und im täglichen Einsatz.
Melden Sie sich unkompliziert zu einem Monatsabo an, um sofort von allen ESUT Digital Vorteilen zu profitieren. Zum Monatsabo
Digital Monatsabo
für 6,60 € / Monat
Digital Halbjahresabo
für 33,50 € / 6 Monate
Digital Jahresabo
für 65 € / 12 Monate

Genießen Sie die Premium-Inhalte und weitere Vorteile von ESUT Digital:
- Zugang zu allen Online-Inhalten
- Umfassende Suche im News-Archiv
- Individualisierbarer Newsbereich
- Hintergründe, Analysen und technische Fachartikel komplett und exklusiv aus der Europäischen Sicherheit und Technik und den Wehrtechnischen Reports
- Tagesaktuelle News aus den Rubriken Industrie / Innere Sicherheit / International / Land / Luft / Politik / Rüstung / See / Streitkräfte uvm.





