Die Leitmesse für Sicherheit, die Security Essen, geht beim 50-jährigen Jubiläum mit den Themen Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung als neuem Schwerpunkt an den Start. Die Ausstellerliste ist mit rund 500 Unternehmen und Organisationen schon gut gefüllt. Im Zeitraum 17. bis 20. September liegt ein Fokus auf den „Young Innovators“, die auf einem Gemeinschaftsstand Sicherheitsprodukte junger Unternehmen präsentieren. Die Messeteilnahme von Branchen-Newcomern wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
In einer Pressemitteilung vom 22. August stellt die Messeleitung einige innovative angemeldete Exponate heraus. Im Bereich Schutzbekleidung sind das flexibel, leichte und atmungsaktive Stichschutzwesten von Armadillo Tex und schnitt-, stich- und schusshemmende Bekleidung von Eibenholz, die aussieht wie schicke Alltagsmode. Letztere sind aus einer besonders leichten und stabilen Kunstfaser, die angenehm zu tragen ist.

Als Blickfang werden die Laufroboter Security Robotics bezeichnet. Die Laufroboter ähneln anatomisch einem Hund und entsprechen auch in etwa dessen Größe. Die künstlichen Vierbeiner sollen etwa bei Streifengängen im Wachschutz, bei Messungen an Anlagen und bei der Zugangskontrolle zum Einsatz kommen. Einige hätten ihr Können bereits auf verschiedenen Ölplattformen und in der radioaktiv verseuchten Gefahrenzone in Tschernobyl unter Beweis gestellt, schreibt die Messeleitung.
Als weitere Themenschwerpunkte stehen Sonderschutzfahrzeuge (erstmals), Spezialeinheiten, Videoüberwachung, Perimeterschutz, Zutritt-, Mechatronik-, und Mechanik-Systeme, Brand- und Einbruch-Systeme sowie Dienstleistungen und Digital Networking Security auf dem Ausstellungsprogramm.
Im Rahmenprogramm findet die erste Europäische Drohnen-Fachtagung statt, in der unter Beteiligung des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW), der Confederation of European Security Services (CoESS) und der Messe Essen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Drohnen in der Sicherheitswirtschaft beleuchtet und die interdisziplinäre Vernetzung sämtlicher Akteure vorangetrieben werden soll.
Redaktion / gwh






