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Mit ihrem Einlaufen im Dezember in Portsmouth hat von breiterer Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt die „HMS Queen Elizabeth“ eine viermonatige Seeerprobung, einschließlich der ersten Flugoperationen an der US-Westküste abgeschlossen. Dies ist insofern bemerkenswert, da es der die Royal Navy gelungen ist, nach Jahren der Abstinenz an Flugzeugträgeroperationen anzuknüpfen.

Das Schiffstagebuch weist am 25. September die  erste Landung einer F35 aus. Am Ende der Flugerprobungen stehen 202 Starts via Ski-Jump, 187 Senkrechtlandungen, 15 sog. ‚shipborne vertical landings’ (SRVL), 54 Bombenabwürfe zu Buche. Der Zeitplan für die Aufnahme des operativen Betriebes der „HMS“ soll eingehalten werden – mit einem ersten Einsatz im späten 2020, frühen 2021. Die Indienststellung des Schwesterschiffes ‚HMS Prince of Wales‘ wird innerhalb der nächsten 18 Monate erwartet.

Hans Uwe Mergener

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