Die secunet Security Networks AG und US-basierte Cloudflare haben am 17. Juli eine neue Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel der Kooperation ist es, europäische Unternehmen, Behörden, Streitkräfte sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen bei der Umsetzung ihrer digitalen Souveränität und der Stärkung ihrer Cyberresilienz zu unterstützen. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen Lösungen, die globale Cloud-Infrastruktur mit einem europäischen Betriebsmodell und regulatorischer Sicherheit verbinden.
Technologie von US-Anbietern zugänglich machen
Die Partnerschaft ermöglicht es Kunden, Cloud-Dienste schnell, stabil und ausfallsicher gegen Cyberangriffe zu betreiben. Der Ansatz steht im Einklang mit der Doppelstrategie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Er macht die Technologie von US-Anbietern unter strengen Kontrollkriterien zugänglich und liefert Kunden gleichzeitig die Werkzeuge, um die C3A-Souveränitätskriterien (Criteria enabling Cloud Computing Autonomy) des BSI zu erfüllen. So behalten Organisationen die volle Kontrolle und können compliance-konform agieren.
Cloud-Dienste „Made in Germany“
Laut secunet-CEO Marc-Julian Siewert beweist das Projekt, dass internationale Spitzentechnologie durch die nötigen Kontrollmechanismen an europäische Anforderungen angepasst werden kann. Cloudflare-CFO Thomas Seifert betont den doppelten Vorteil aus globaler Leistungsfähigkeit und regionaler Kontrolle. Neben der Kooperation führen beide Firmen ihr bisheriges Geschäft fort; secunet bietet weiterhin eigene Cloud-Dienste zu 100 Prozent „Made in Germany“ an.
Gerhard Heiming











