Die IT-Unternehmen INNOSYSTEC und secunet sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, um die nationale Digitale Souveränität zu stärken, wie die Unternehmen am 4. Mai mitgeteilt haben. Ein erstes Produkt der gemeinsamen Arbeit ist die Datenplattform „SCOPE × SINA Cloud“ für deutsche Polizei- und Sicherheitsbehörden. Ziel ist es, große und heterogene Datenmengen sicher, effizient und rechtskonform zu integrieren, zu analysieren und nutzbar zu machen – bei gleichzeitig hoher digitaler Souveränität, da Entwicklung, Betrieb und Support vollständig in Deutschland erfolgen.

Verarbeitung sensibler Daten
Die Lösung kombiniert die Analyseplattform SCOPE mit der hochsicheren SINA Cloud. Sie ermöglicht die Verarbeitung sensibler Daten auch in Verschlusssachen-Umgebungen und kann in staatlichen Rechenzentren betrieben werden. Moderne Technologien wie Kubernetes und OpenStack sorgen für Skalierbarkeit und Flexibilität, während offene Architekturen zukünftige Erweiterungen erleichtern.
Ein zentraler Vorteil ist die Verbesserung der Interoperabilität: Fragmentierte IT-Systeme der Behörden werden zusammengeführt, Informationen schneller verfügbar gemacht und für operative Entscheidungen aufbereitet. Gleichzeitig gewährleistet die Plattform höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards durch technische Schutzmechanismen, klare Zugriffsrechte und vollständige Protokollierung.
Insgesamt bietet SCOPE × SINA Cloud eine leistungsfähige, sofort einsetzbare Lösung, die Effizienz, Sicherheit und nationale Kontrolle über Daten vereint und damit den steigenden Anforderungen moderner Sicherheitsbehörden gerecht wird.
Nationale Lösung
„Das gemeinsame Angebot von secunet und INNOSYSTEC ist technologisch und organisatorisch belastbar und leistungsfähig“, sagt Marc-Julian Siewert, CEO von secunet. „Und es ist ausdrücklich als nationale Lösung konzipiert:“
„secunet und INNOSYSTEC stärken mit dieser gemeinsamen deutschen Lösung die nationale digitale Souveränität im Sicherheitsbereich und bieten eine sofort verfügbare, cloudbasierte Datenanalyseplattform an“, sagt Stefan Günzel, CEO von INNOSYSTEC.
Gerhard Heiming










