Deutschland investiert in den kommenden Jahren erheblich in Waffensysteme für weitreichende Präzisionsschläge, sogenannte Deep Precision Strike-Systeme. Neben einem quantitativen Aufwuchs ist auch ein qualitativer Ausbau vorgesehen. Wie diese Waffen konkret genutzt werden sollen und welchen Nutzen sie erbringen könnten, bleibt bislang oft unklar. Ein genauerer Blick hilft bei der Einordnung.
Der heutige deutsche Deep Precision Strike-Bestand (DPS) ist zwar qualitativ beachtlich, aber überschaubar groß und extrem einseitig. Gemeinhin gelten vor allem drei Arten von Flugkörpern als DPS-Systeme: Marschflugkörper, ballistische Raketen und Hyperschallwaffen. Jede der Arten weist Vor- und Nachteile gegenüber den anderen beiden auf.
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