Rheinmetall strafft seine Organisation in den USA. Einer Mitteilung des Unternehmens vom 8. Juli zufolge wird American Rheinmetall Systems in Zukunft unter dem Namen American Rheinmetall firmieren. Damit stärke American Rheinmetall seine Position als führender US-amerikanischer Verteidigungspartner, so das Unternehmen.

Das neue Unternehmen

American Rheinmetall Systems verfügt über eine lange Tradition in den Bereichen Innovation und technische Expertise, die auch künftig am Standort Biddeford weitergeführt wird. Die Integration schafft neue Synergien und Wachstumschancen innerhalb des Unternehmens.

Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in elektronischen Missionssystemen und -komponenten spielt das Team in Biddeford eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der Modernisierungsvorhaben der US-Streitkräfte. Als führender Anbieter in der Entwicklung und Produktion von Elektro-Optischen/Infrarot-Systemen, fahrzeugbasierten Komponenten, Airburst-Munition, Lösungen zur Drohnenabwehr sowie weiteren Hochtechnologien trägt American Rheinmetall maßgeblich zur Zukunftsfähigkeit der US-Streitkräfte bei.

„American Rheinmetall Systems war schon lange ein Eckpfeiler der US-Aktivitäten von Rheinmetall, und wir sind stolz darauf, in Maine tätig zu sein. Wir freuen uns, diese Erfolgsgeschichte unter dem gemeinsamen Namen fortzuführen und weiter zu wachsen“, so Matt Warnick, CEO von American Rheinmetall.

„Die Integration von American Rheinmetall Systems ist ein bedeutender Schritt für American Rheinmetall. Sie erweitert unsere Größe, Fähigkeiten und Synergien – und eröffnet neue Möglichkeiten für das gesamte Unternehmen“, ergänzt Jason Atkinson, Vorsitzender von American Rheinmetall.

Erst im Februar hatte Rheinmetall nach der Übernahme von Loc Performance durch American Rheinmetall Vehicles diese unter American Rheinmetall zusammengefasst (ESuT berichtete).

Für bestehende Verträge, Programme oder Dienstleistungen ergeben sich keine Änderungen, schreibt Rheinmetall. Bestehende Kunden werden weiterhin die gewohnte zuverlässige Unterstützung erhalten – nun als Teil einer stärker vernetzten, größeren und leistungsfähigeren Organisation.

Redaktion / gwh