Von der Recherche in Zeitungen und Radiosendungen bis zur Nutzung Künstlicher Intelligenz: Open Source Intelligence (OSINT) hat sich zu einer der mächtigsten Disziplinen moderner Informationsbeschaffung entwickelt. Während internationale Akteure OSINT längst als Schlüsselkompetenz etablieren, hinkt Deutschland hinterher. Wird die Bundeswehr das Potenzial dieser Technologie erkennen und nutzen?

Open Source Intelligence, also die Sammlung und Analyse von Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Ursprünglich während des Zweiten Weltkrieges vom Office of Strategic Services (OSS) genutzt, um Informationen aus gegnerischen Zeitungen und Radiosendungen auszuwerten, hat sich OSINT seitdem grundlegend verändert.