Die Zeitenwende führt auch im Österreichischen Bundesheer zur Notwendigkeit der Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit. Dafür wurde ein Aufbauplan entwickelt, der nicht nur die Aufstellung neuer Fähigkeitsträger beinhaltet, sondern die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte insgesamt wieder erhöhen soll.

Im Jahr 2024 kam es im Rahmen des Projektes „WE7X – Weiterentwicklung 7.Brigade“ zur Umbenennung der 7.Jägerbrigade in „7.Jägerbrigade/Jagdkampf“. Diese Neuausrichtung ist ein wesentlicher Bestandteil des „Aufbauplanes ÖBH2032+“. In einem experimentellen Ansatz wird versucht, den Herausforderungen auf dem modernen Gefechtsfeld gerecht zu werden und am Beispiel der 7.Jägerbrigade/Jagdkampf neue Technologien und taktische Verfahren zu erproben, um diese im Österreichischen Bundesheer zu implementieren. Als taktisch-operatives Einsatzkonzept wurde der Jagdkampf gewählt. Doch was steckt hinter diesem Begriff? Was bedeutet WE7X im Detail? Welche Erkenntnisse wurden bisher schon gewonnen und welches Ziel wird verfolgt? Der folgende Beitrag beleuchtet das Projekt WE7X sowie das dahinterstehende Konzept des „Jagdkampfes 2.0“ und zeigt auf, welchen Mehrwert dieser experimentelle Ansatz langfristig für das gesamte Bundesheer bieten kann – insbesondere in einer Konfiguration.

Die Soldaten und Soldatinnen der 7.Jägerbrigade/Jagdkampf beherrschen die speziellen Gefechtstechniken des Jagdkampfes. (Foto: Kdo7.JgBrig/JaK Österreichisches Bundesheer)

Die Idee

Das Zielbild „Österreichisches Bundesheer 2032+“ (ÖBH2032+)und der dazugehörende Aufbauplan legen fest, wie das Bundesheer wieder verteidigungsfähig werden soll. Als