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Auf der laufenden Ground Support Equipment Messe GSE Expo in Las Vegas stellt Rheinmetall in einer Weltpremiere das erste voll elektrische Bodenstartgerät (electric Mobile Start Unit, eMSU) für Flugzeugtriebwerke vor. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die eMSU ein weiterer Baustein, um den weltweiten Auftrag zu erfüllen, den Kohlenstoffdioxid-Footprint zu senken. Damit könnten neue Emissionsstandards erfüllt und die Luftqualität und Arbeitsbedingungen für die Bodencrews an Flughäfen verbessert werden.

Mit Lithium-Ionen-Batteriepacks wird die eMSU vollständig elektrisch betrieben. Damit können Flugzeugtriebwerke vollkommen emissionsfrei gestartet werden. Eine Batterieladung ermöglicht bis zu vier Starts von Triebwerken. Mit einem Hochspannungs-Wechselstrom-Ladegerät könne das Gerät in nur einer Stunde wieder aufgeladen werden, schreibt Rheinmetall. Alternativ sei die Aufladung auch über eine normale Stromnetzschnittstelle oder eine Ladestation für Elektrofahrzeuge möglich.

Da die eMSU keine Aufwärm- oder Abkühlphasen benötigt, können mehrere effiziente Starts erfolgen. Große Tasten ermöglichen die Bedienung auch mit Handschuhen. Darüber hinaus weist Rheinmetall auf Witterungsunabhängigkeit, Wartungsarmut und erhöhte Luftmassenkapazität für den Start größerer Triebwerke als besondere Merkmale der eMSU hin.

Rheinmetall stellt voll elektrisches Bodenstartgerät vor
Rheinmetall stellt voll elektrisches Bodenstartgerät vor

Die eMSU erfülle die strengsten Emissionsbeschränkungen, die es derzeit gebe und die für die Zukunft geplant seien, stellt Rheinmetall für das voll elektrische Gerät fest.

Redaktion / gwh