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Generationen von Soldaten liebten den legendären Teppichklopfer-Sound, doch dieser ist in der Bundeswehr seit dem letzten Flug der Bell UH-1D „Huey“ am 23. Juni 2021 verstummt. Nach über 50 Jahren geht damit in den deutschen Streitkräften eine Ära zu Ende.

Über 10.000 Flugstunden waren in dem Cockpit versammelt, als sich die letzte Bell UH-1D mit dem Rufnamen „Joker 99“ in Sonderlackierung am 23. Juni 2021 auf den Weg von Neuhardenberg ins Hubschraubermuseum Bückeburg machte. Mit an Bord der Maschine mit der Kennung 73+08: der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, selbst Heeresflieger und unter anderem Huey-Pilot mit 1.100 Flugstunden auf diesem Luftfahrzeugmuster.

Goodbye Huey – Dienstzeitende für die Bell UH-1D
Die Maschine war für den Abschiedsflug mit einer Sonderlackierung versehen (Fotos: Bundeswehr)

Über Strausberg, Berlin und Wolfsburg ging es nach Bückeburg. Eine Sonic-Formation aus Hubschrauberabordnungen aller Heeresfliegerverbänden empfing „Joker 99″ dort. So kamen je eine NH90 aus den Transporthubschrauberregimentern 10 und 30 sowie dem IHTC, eine Airbus H145 SAR, ein Tiger sowie eine H135 des IHTC.

Die Formation begleitete die Sondermaschine „Goodbye Huey“ zur Abschlusslandung. Mit einem kleinen Festakt an der Wiege der Hubschrauber in Bückeburg verabschiedete die Bundeswehr sodann die letzte Bell UH-1D und übergab sie an das Deutsche Hubschraubermuseum. Der Festakt fand am Heeresflugplatz Bückeburg und dem dort stationierten Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum (IHTC) statt.

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