Glamox positioniert Beleuchtungssysteme als Bestandteil moderner Verteidigungs- und Sicherheitsarchitekturen. Das Angebot des Unternehmens umfasst Lösungen für Marine- und Patrouillenschiffe ebenso wie für Kasernen, Hangars, Kommandozentralen und weitere militärische Einrichtungen.

Zum Portfolio gehören Navigations-, Such- und Deckleuchten sowie technische Innenraumbeleuchtung für Maschinenräume, Unterkunftsbereiche und Leitstellen. Hinzu kommen Systeme für besondere Einsatzbedingungen, darunter mit Nachtsichtgeräten kompatible Beleuchtung, Landeunterstützung für Hubschrauber und explosionsgeschützte Leuchten.

Nach Angaben des Unternehmens sollen die Systeme nicht nur die Orientierung und Arbeitssicherheit verbessern, sondern auch Nachtoperationen und den Betrieb unter schwierigen klimatischen oder mechanischen Bedingungen unterstützen. Glamox verweist dabei auf mehr als 75 Jahre Erfahrung mit professionellen Beleuchtungslösungen.

Cybersichere Steuerung und lange Nutzungsdauer

Ein Schwerpunkt liegt auf der digitalen Steuerung der Beleuchtungsanlagen. Das Lichtmanagementsystem mit Ethernet2DALI wurde nach Unternehmensangaben auf Grundlage der Cybersicherheitsnorm IEC 62443-4-2 und für die Sicherheitsstufe 2 entwickelt. Verschlüsselte Kommunikation und manipulationsgeschützte Steuerungen sollen den Einsatz in sensiblen militärischen und maritimen Infrastrukturen ermöglichen.

Die Produktion erfolgt an europäischen Standorten in NATO-Mitgliedstaaten. Glamox betont, dass die angebotenen Leuchten unter anderem nach maritimen und militärischen Standards geprüft werden. Dazu zählen DNV- und MIL-zertifizierte Systeme für den Innen- und Außenbereich.

Daneben setzt das Unternehmen auf eine lange Nutzungsdauer. Modulare Komponenten, Ersatzteile und LED-Nachrüstsätze sollen es ermöglichen, bestehende Anlagen zu modernisieren, ohne die komplette Beleuchtung auszutauschen. Dadurch sollen Lebenszykluskosten und Energieverbrauch reduziert werden.

Glamox will mit der Verbindung aus robuster Hardware, digitaler Steuerung und hoher Verfügbarkeit vor allem Streitkräfte, Sicherheitsorganisationen und Betreiber kritischer Infrastruktur ansprechen. Ziel ist es, Beleuchtung stärker in vernetzte Gebäude-, Schiffs- und Sicherheitssysteme einzubinden.

red