Kalter Krieg 2.0: Die NATO braucht Reformen
Rolf Clement
Eigentlich hatten wir den Begriff „Kalter Krieg“ aus unserem Wortschatz verbannt. Zwei hochgerüstete Blocksysteme, die sich mit gegenseitiger Vernichtungsmacht gegenüberstanden – das sollte der Vergangenheit angehören. Aber von diesem Wunschdenken mussten wir uns schon 2014, als Russland die ukrainische Halbinsel Krim besetzte, verabschieden.
Aber die Zeit ohne „kalten Krieg“ beherrscht bis heute, wenn auch zunehmend unterschwellig, immer noch das sicherheitspolitische Bewusstsein vor allem in Deutschland. Unter diesem Gesichtspunkt – und nur unter diesem Gesichtspunkt – ist die Wahl des Donald Trump zum US-Präsidenten vielleicht hilfreich: Jetzt erkennt jeder, dass sich sicherheitspolitisch manches zum Negativen verändert hat.
Dass Russland den Krieg in der Ukraine vom Zaun gebrochen hat und damit die Ursache für die aktuelle Lage in Europa gelegt hat, ist ein Faktum, das allen Überlegungen und Analysen zugrunde liegt. Uns muss die Frage beschäftigen, wie wir mit dieser Lage umgehen. Dabei sind zwei Fragen von immenser Bedeutung: Was müssen die Europäer machen? Und: Welche Rolle spielen die USA in einer künftigen europäischen Sicherheitsordnung?
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