Baden-Württemberg, bekannt gegeben. Mit diesem Schritt verlagert das Unternehmen seine bisherigen Aktivitäten vom aktuellen Standort in Murr und plant, den Betrieb in der neuen Anlage Anfang 2028 aufzunehmen.

Die strategische Maßnahme dient nach Unternehmensangaben dem Ausbau der Produktions- und Wartungskapazitäten sowie der Stärkung der industriellen und technologischen Präsenz von Safran in Deutschland. Der neue Standort fokussiert sich primär auf die Fertigung und Instandhaltung von faseroptischen Gyroskopen (FOG) sowie PNT-Geräten (Positioning, Navigation, and Timing) für zivile und militärische Plattformen. Zusätzlich entstehen erweiterte Kapazitäten für tragbare optronische Geräte.

Durch den Ausbau werden rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen, insbesondere für. Marzell Schiller, CEO von Safran Electronics & Defense Germany, betonte, dass diese Investition eine direkte Reaktion auf die sicherheitspolitische Zeitenwende in Deutschland darstellt. Sie ermögliche es dem Traditionslieferanten, sein Angebot an Lösungen „Made in Germany“ zu vergrößern, die technologische Souveränität des Landes zu unterstützen und die Rolle von Safran als bevorzugter Industriepartner der Bundeswehr, der Bundesregierung sowie der nationalen Rüstungsindustrie weiter zu festigen.

Gerhard Heiming