DroneShield hat einen Vertrag im Wert von bis zu 24,9 Millionen US-Dollar zur Unterstützung der Joint Interagency Task Force 401 erhalten. Wie das australische Unternehmen am 2. Juni 2026 mitteilte, beträgt der anfängliche Auftragswert 19,3 Millionen US-Dollar. Weitere 5,6 Millionen US-Dollar entfallen auf Optionen, die der Endnutzer über einen Zeitraum von fünf Jahren ziehen kann.
Der Auftrag umfasst die Lieferung mobiler und stationärer Systeme zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge. Neben Hardware beinhaltet der Vertrag auch Abonnements, Garantien und Dienstleistungen. Die benötigte DroneShield-Hardware soll aus bereits geplanter Produktion bereitgestellt werden. Die Auslieferungen sind nach Unternehmensangaben für 2026 und 2027 vorgesehen.
Zusätzlich zu eigenen Produkten muss DroneShield im Rahmen des Vertrags auch interoperable Lösungen von Drittanbietern beschaffen und installieren. Die Zahlungen für den initialen Auftragswert sollen vom zweiten Halbjahr 2026 bis in die erste Hälfte des Jahres 2027 erfolgen. Von den 19,3 Millionen US-Dollar des Anfangsvolumens erwartet DroneShield, dass mindestens 10 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2026 als gebundener Umsatz verbucht werden können. Der verbleibende Anteil soll 2027 erfasst werden.

Wachsende Nachfrage nach Drohnenabwehr
DroneShield-CEO Angus Bean sieht in dem Auftrag einen weiteren Beleg für den steigenden Bedarf an Fähigkeiten zur Drohnenabwehr in komplexen Einsatzumgebungen. Kunden suchten zunehmend nach Lösungen, die schnell verlegebar seien und zugleich eine dauerhafte Sicherung des Luftraums ermöglichen. DroneShield sei mit seinem Portfolio aus mobilen und stationären Systemen gut positioniert, um diese Anforderungen zu unterstützen.
Der Auftrag stärke zudem die Position des Unternehmens auf dem US-Markt. Nach Angaben von DroneShield unterstreicht die Vergabe die Rolle des Unternehmens bei der Unterstützung von Organisationen, die Personal, Infrastruktur, Anlagen und Operationen vor neuen Bedrohungen aus der Luft schützen müssen.
Unterstützung für C-UAS-Fähigkeiten der Joint Force
Die Joint Interagency Task Force 401 gilt laut Unternehmensangaben als zentrale Organisation zur Synchronisierung von Counter-UAS-Aktivitäten innerhalb der US Joint Force. Sie soll Verbündete und Partner dabei unterstützen, moderne Fähigkeiten zur Abwehr unbemannter Systeme schnell zu beschaffen und auf die sich weiterentwickelnde Drohnenbedrohung zu reagieren.
Ray Fitzgerald, President von DroneShield US, bezeichnete den Vertrag als wichtigen Meilenstein für das Wachstum des Unternehmens in den Vereinigten Staaten. Die Vergabe zeige anhaltendes Vertrauen in die Fähigkeit von DroneShield, einsatzrelevante Drohnenabwehrsysteme in größerem Maßstab bereitzustellen.
DroneShield verweist weiterhin auf eine starke globale Nachfrage aus den Bereichen Militär, Regierung und kritische Infrastruktur. Diese werde durch das zunehmende Bewusstsein für Drohnenbedrohungen sowie den Bedarf an skalierbaren Counter-UAS-Lösungen gestützt.
ck















![SensorFusionAI von DroneShield kombiniert Daten aus verschiedenen Sensortypen und verbessert so das Situationsbewusstsein sowie die Genauigkeit bei der Erkennung und Klassifizierung von Bedrohungen. [Quelle: DroneShield]](/wp-content/uploads/2026/05/C2-Control-Room_SFAI-Kopie-218x150.jpg)