Das Berliner Defence-Tech-Unternehmen STARK meldete am 3. Juni einen großen Exporterfolg: Ein europäischer NATO-Mitgliedstaat habe seinen bestehenden Vertrag für die Loitering-Munition „Virtus“ vervierfacht. Die Aufstockung sei nach der erfolgreichen Lieferung einer ersten Charge erfolgt. Laut Jan-Patrick Helmsen (Chief Sales Officer) bestätigt dieser Schritt die Fähigkeit von STARK, einsatzbereite Systeme für europäische Streitkräfte schnell zu skalieren.
Im Februar hatte STARK einen Liefervertrag mit einem nordeuropäischen NATO-Kunden abgeschlossen, mit Lieferungen bis August. Eine Woche zuvor hatte STARK angekündigt, einen weiteren Unternehmensstandort in Stockholm, Schweden zu eröffnen.

Virtus basiert auf Erfahrungen der Ukraine
Das deutsche Rüstungs-Startup hat sich auf KI-gestützte, softwarebasierte und skalierbare unbemannte Systeme spezialisiert, deren Entwicklung stark von den Erfahrungen der ukrainischen Streitkräfte geprägt ist.
Neben dem neuen Exportauftrag hält STARK seit Februar 2026 einen Rahmenvertrag über mehrere tausend Systeme für die Brigade 45 der Bundeswehr und demonstrierte kürzlich erfolgreich koordinierte Schwarmflüge. STARK hat seinen Hauptsitz in Berlin und Standorte in fünf europäischen Ländern.
Gerhard Heiming
















