Europa will im All souveräner werden, ist bei hochauflösenden Erdbeobachtungsdaten aber weiter stark abhängig. Das Bremer Start-up Marble Imaging verspricht Abhilfe mit einer eigenen Satellitenkonstellation. Der Markt ist attraktiv und der Anspruch ist groß, aber die Hürden ebenfalls.

Während in Politik, Streitkräften und Industrie immer lauter über strategische Autonomie, Resilienz und europäische Souveränität gesprochen wird, arbeitet in Bremen ein junges Unternehmen an einer jener Fähigkeiten, bei denen Europa bislang noch hinterherläuft. Marble Imaging will hochauflösende Erdbeobachtungsdaten liefern. Nicht als klassischer Systemanbieter, sondern als Dienstleister. Das Unternehmen baut kein Geschäftsmodell um den Verkauf einzelner Satelliten auf, sondern um den Verkauf von Daten, Bildern und später auch Auswertungen.