Wie das Verteidigungsministerium in London am 28. März mitgeteilt hat, sind Angehörige des Royal Air Force (RAF) Regiment erstmals im aktuellen Irankrieg offiziell als „Asse“ bezeichnet worden. Normalerweise werden Piloten seit dem Zweiten Weltkrieg „Asse“ genannt, wenn sie in einem Luftkampf mindestens fünf gegnerische Flugzeuge abgeschossen haben.

Im vorliegenden Fall haben vier Richtschützen des Regiments fünf oder mehr iranische Drohnen im Mittleren Osten beim Schutz von britischem Personal, Interessen und Partnern abgeschossen, so das Ministerium, ohne weitere Details zu nennen.

Mitte März hat Verteidigungsminister John Healey angekündigt, das hier abgebildete Luftverteidigungssystem „Rapid Sentry“ in das Golfemirat Kuwait verlegen zu lassen.
Foto: RAF

Das RAF-Regiment setzt dabei Frühwarn-Sensoren, elektronische Kampfmittel (EloKa) und das Luftverteidigungssystem „Rapid Sentry“ mit Lightweight Multirole Missiles (LMM) „Martlet“ von Thales UK ein. Bekämpft werden damit unbemannte Systeme, Kampfdrohnen und komplexe Schwarmtechnologien.

„In der Nacht vom 23. auf den 24. März“, so Geschwaderkommodore Richard Maughan, Befehlshaber des No. 2 UAS-Geschwaders (Unmanned Aerial Systems), „haben Richtschützen des RAF Regiment von einer bodengebundenen Drohnenabwehreinheit das bisher effektivste Verteidigungsergebnis in einer einzigen Nacht abgeliefert.“

gp