Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat das neue Hauptrelease der Firewall genugate/genugate Virtual nach dem internationalen Common-Criteria-Standard ISO/IEC 15408 zertifiziert.

Damit können erstmals Anwender auch virtualisierte Umgebungen mit geprüfter höchster Widerstandsfähigkeit gegen gezielte und methodische Cyberangriffe absichern, schreibt der Hersteller genua in einer Mitteilung vom 26. März.

Als erste virtualisierte Firewall erfüllt genugate Virtual – wie auch die Appliance-Variante genugate – die hohen Sicherheitsstandards, die das BSI für eine Zertifizierung nach EAL 4+ und AVA_VAN.5 fordert. (Grafik: genua)

Demnach ist genua der erste Hersteller, der eine nachweislich hochsichere Firewall mit geprüfter Widerstandsfähigkeit auch virtualisiert anbieten kann. Darüber hinaus ist genugate die erste und bislang einzige Firewall, die vom BSI als high-resistant ausgezeichnet wurde, also ein besonders hohes Schutzniveau bereitstellt.

Kunden aus dem öffentlichen Sektor, sicherheitskritischen Industrien und Verteidigungsorganisationen erhalten mit genugate und genugate Virtual einen nachweislich gehärteten Schutzstandard für physische und Cloud-basierte Deployments. Eine Smartcard wird nicht mehr benötigt, weil genugate 11.0 einen Jitter-Random-Number-Generator verwendet, der starke Zufallszahlen für hochsichere Kryptographie liefert.

„Die BSI-Zertifizierung für genugate 11.0 durch die BSI-akkreditierte Prüfstelle secuvera ist ein Meilenstein für genua und für unsere Kunden. Diese profitieren von deutlich höherem Datendurchsatz, optimierter Bedienung, weitreichender Automatisierung und einem noch einmal verbesserten Schutzniveau“, sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH.

Gerhard Heiming