Auf der XPONENTIAL Europe hat das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB ein vorkonfiguriertes, robustes Sensormodul vorgestellt, das die Umgebungswahrnehmung für mobile Arbeitsmaschinen und Robotersysteme in besonders gefährlichen und anspruchsvollen Einsatzumgebungen deutlich vereinfacht.
Starthilfe für autonome Funktionen
Das im Institutsteil Angewandte Systemtechnik (AST) entwickelte Kit dient als Starthilfe für autonome Funktionen und als Versuchsplattform für neue Wahrnehmungs- und KI-Algorithmen in sicherheitskritischen Anwendungen wie Gefahrgut-Handling, Pionier- und Logistikaufgaben bei Streitkräften, Perimeterschutz sowie Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.
Nach Angaben des Instituts bündelt das Environment Perception Kit die wesentliche Umgebungssensorik in einem robusten, einsatzfertigen System. Es umfasst einen 3D-Mehrebenenlaserscanner mit 128 Kanälen, eine 2D-Full-HD-Kamera sowie einen Dual-GNSS-Empfänger mit integrierter IMU und lässt sich bei Bedarf über Ethernet und Power-over-Ethernet um weitere externe Sensoren erweitern.

Kompakt oder disloziert
Die kompakte Einheit misst etwa 830 x 1100 x 320 mm und wiegt dabei rund 35 Kilogramm. Optional kann sie mit einem integrierten Industrie-PC inklusive 5G-Modem und Funksystemen ausgeliefert werden. Die einzelnen Systemanteile können bedarfsgerecht separat auf dem Gerät disloziert werden.
Gerhard Heiming









