Das israelische Verteidigungsministerium (IMoD) hat über Foreign Military Sales die Beschaffung von bis zu 3.250 Joint Light Tactical Vehicles (JLTV) im Wert von zwei Milliarden US Dollar (umgerechnet 1,7 Milliarden Euro) beantragt. Das US State Department hat dem Antrag stattgegeben. Das Paket umfasst JLTV in allen Varianten, Anhänger und zahlreiches Zubehör, darunter Common Remotely Operated Weapon Stations (CROWS) mit RS4 von Kongsberg. Die JLTV werden seit 2025 in der Version A2 von AM General hergestellt. Bis dahin hatte der Entwickler Oshkosh über 22.000 JLTV in der Version A1 geliefert.

Für die erste Phase der Beschaffung hat das IMoD Dutzende gepanzerter taktischer Mobilitätsfahrzeuge für den Einsatz bei den Bodentruppen bestellt. Der Wert wurde mit 26 Millionen US Dollar (22 Millionen Euro) angegeben und umfasst zudem ein vollständiges Wartungs- und Instandhaltungspaket. Nach Daten aus bekannten Beschaffungsverträgen können für den genannten Betrag mindestens 55 Fahrzeuge beschafft werden.

Eine Zeitlinie, wann die Fahrzeuge der ersten Phase und die weiteren über zweitausend JLTV geliefert werden sollen, hat das IMoD nicht mitgeteilt.

Gerhard Heiming