Vor der Südküste Sri Lankas ist nach Medienberichten eine iranische Marinefregatte durch einen U-Boot-Angriff versenkt worden. Mehr als 100 Menschen gelten als vermisst.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wurde die iranische Fregatte „Iris Dena“ am 4. März vor Sri Lanka angegriffen. Das Schiff soll nach dem Angriff gesunken sein. An Bord befanden sich laut sri-lankischen Behörden rund 180 Personen. Mindestens 101 gelten derzeit als vermisst, 78 Menschen wurden verletzt, darunter 32 schwer.
Bei dem Schiff handelt es sich um eine Fregatte der iranischen „Moudge“-Klasse. Die 2015 gebaute und 95 m lange „Iris Dena“ befand sich dem Bericht zufolge auf der Rückreise nach Iran, nachdem sie an der multinationalen Marineübung „Milan 20262“ im indischen Visakhapatnam teilgenommen hatte.
Die Behörden Sri Lankas bestätigten einen größeren Rettungseinsatz. Das Außenministerium erklärte, dass die Marine des Inselstaates nach Eingang eines Notrufs Schiffe sowie Flugzeuge der Luftwaffe entsandt habe. Bislang konnten mindestens 32 Personen aus dem Wasser gerettet werden.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden mehrere der Geretteten medizinisch behandelt. Ein Besatzungsmitglied befindet sich demnach in kritischem Zustand, weitere Verletzte werden notfallmedizinisch versorgt.
Der US-Verteidigungsminister bestätigte in einer Pressekonferenz am 4. März den Abschuss eines iranisches Kriegsschiffes. Hegseth: „Ein iranisches Kriegsschiff dachte, es sei in internationalen Gewässern sicher. Stattdessen wurde es von einem Torpedo versenkt. Der stille Tod. Die erste Versenkung eines feindlichen Schiffes durch einen Torpedo seit dem Zweiten Weltkrieg. Wir kämpfen, um zu gewinnen“, so der Kriegsminister.
Joshua Wygand / HANSA











