Auf der International Auto Show in Detroit hat die U.S. Army am 14. Januar einen „ersten frühen Prototyp“ des neuen Kampfpanzers M1E3 Abrams öffentlich vorgestellt.

Die U.S. Army hat nach eigener Angabe das Design in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeugentwickler Roush entwickelt. In das Konzept sind die Erfahrungen aus früheren Risikominderungsmaßnahmen eingeflossen. Darin zeigt sich das Engagement der Army, wichtige Technologien – Software, Mobilität und Durchschlagskraft – schnell in die Hände der Soldaten zu bringen.

Der “erste Prototyp” der Kampfpanzerentwicklung Abrams M1E3 wird als Demonstrator für taktisches Handling genutzt. (Foto: U.S. Army)

Wer geglaubt hat, er könne einen Blick auf den zukünftigen Kampfpanzer der U.S. Army werfen, wurde enttäuscht. Der Turm ist ein Provisorium, die Bordkanone ist unverändert, die Waffenstation mit Javelin ist einfach aufgesetzt, das Triebwerk in der Wanne ist das alte, von aktivem Schutz ist nichts zu sehen.

Die sichtbaren, wesentlichen Neuerungen sind die zwei Einstiegsluken auf dem Bug, die zeigen, dass die Besatzung in der Wanne untergebracht ist, und zahlreiche Kameras an Wanne und Turm.