Der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) wird Partner des Global Security and Innovation Summit (GSIS) in Hamburg, um die Perspektive der Verteidigungsindustrie stärker in das Konferenzprogramm einzubinden. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 24. Februar hervor.

Der GSIS findet am 9. und 10. Dezember 2026 im Congress Center Hamburg (CCH) statt. Nach der ersten Ausgabe im Jahr 2025 soll sich das Format als Plattform für den Austausch zwischen Politik, Industrie, Investoren und Forschung etablieren. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Raumfahrt, der Schutz kritischer Infrastrukturen, Energiesicherheit und Innovationsfinanzierung.

Industrie stärker eingebunden

Der BDSV wird in Zukunft bei der Planung der Konferenz mitarbeiten. Die Zusammenarbeit soll helfen, Sicherheit, neue Technik und Fragen der Industrie besser miteinander zu verbinden. Dabei geht es vor allem darum, Europa widerstandsfähiger zu machen.

Der Hauptgeschäftsführer des BDSV, Hans Christoph Atzpodien, sagte hierzu, dass eine starke Verteidigungsindustrie wichtig für die Sicherheit Deutschlands sei und der GSIS eine Plattform für den Dialog zwischen Industrie und Politik biete. Auch das International Institute for Strategic Studies (IISS) unterstützt die Zusammenarbeit. Nach Ansicht von IISS-Chef Dr. Bastian Giegerich wird die Konferenz dadurch wichtiger für Regierungen, Unternehmen und Investoren.

Der BDSV wird Inhalte für das Programm liefern und sein Fachwissen einbringen. Mitglieder des Verbandes können außerdem an Konferenz- und Ausstellungsformaten teilnehmen. Der GSIS ist eine internationale Konferenz zu Sicherheit, Technik und Industrie. Veranstaltet wird sie von der Hamburg Messe und Congress zusammen mit dem IISS.

ck