Diehl Defence und die Universität der Bundeswehr München wollen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung weiter ausbauen. Am 29. Januar 2026 unterzeichneten Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, und Helmut Rauch, CEO von Diehl Defence, am Standort Überlingen eine gemeinsame Absichtserklärung. Ziel der Vereinbarung ist es, die Verteidigungsfähigkeit sowie die technologische Souveränität Deutschlands nachhaltig zu stärken.

Fokus auf Forschung und Zukunftstechnologien

Auf Grundlage der Absichtserklärung sollen nun Gespräche über eine vertiefte und interdisziplinäre Zusammenarbeit geführt werden. Diese sollen in konkrete Forschungs- und Entwicklungsvorhaben münden. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf zentralen Zukunftsfeldern wie Luft- und Raumfahrt, Informations- und Produktionstechnologien. Darüber hinaus sollen auch nicht-technische Disziplinen, insbesondere die Wirtschaftswissenschaften, in die Kooperation einbezogen werden.

Durch den strukturierten Austausch von Wissen, Kompetenzen und Ressourcen zwischen Universität und Industrie erhoffen sich beide Partner neue Lösungsansätze für nationale und internationale sicherheitspolitische Herausforderungen.

Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, und Helmut Rauch, CEO von Diehl Defence, nach der Unterzeichnung der gemeinsamen Absichtserklärung (Foto © Diehl Defence)

Beitrag zur technologischen Souveränität

Helmut Rauch, CEO von Diehl Defence, betonte die Bedeutung der Partnerschaft: Die Kombination aus akademischer Forschung und industriellem Know-how ermögliche es, Entwicklungen voranzutreiben, die sowohl den Streitkräften als auch dem Standort Deutschland zugutekämen.

Auch Prof. Eva-Maria Kern unterstrich den Wert der Zusammenarbeit. Angesichts der sicherheitspolitischen Lage sei es notwendig, Kompetenzen zu bündeln und Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen, um die technologische Souveränität Deutschlands zu sichern.

Diehl Defence und die Universität der Bundeswehr München arbeiten bereits seit Jahren in Studienprojekten und Forschungsvorhaben zusammen. Mit der Absichtserklärung werden diese Aktivitäten nun gebündelt.

ck