Diehl Defence hat an seinem Standort Nonnweiler im Saarland ein neues Flugkörperintegrationszentrum offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Neubau schließt das Unternehmen ein weiteres Großprojekt im Rahmen seiner umfassenden Ausbau- und Investitionsstrategie ab, mit der die Produktionskapazitäten an allen Standorten erweitert werden, wie das Unternehmen am 23. Januar mitteilte.

Zentrum für die Integration von Lenkflugkörpern
Das neue Fertigungsgebäude dient vor allem dem Kapazitätsausbau für die Integration von Lenkflugkörpern, zunächst für verschiedene Varianten der IRIS-T-Familie. Insgesamt wurden mit dem Neubau rund 3.400 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche geschaffen. Das Gebäude ist mit seiner nach hinten ansteigenden Bauform europaweit einzigartig und erfüllt die neuesten gesetzlichen Anforderungen für sprengstoffverarbeitende Betriebe.
Im Rahmen einer Feierstunde übernahm Thomas Bodenmüller, CFO von Diehl Defence, das Gebäude offiziell nach Abschluss der Bauarbeiten. Zu den Gästen zählte auch die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.
Ministerpräsidentin Rehlinger hob in ihrem Grußwort die Bedeutung der Investitionen für das Bundesland hervor. Der Ausbau der Industrie schaffe neue Arbeitsplätze und stärke den Wirtschaftsstandort Saarland. Auch Wirtschaftsminister Jürgen Barke betonte die Rolle von Diehl Defence als Hochtechnologieunternehmen und verwies auf die Chancen für Wachstum und Beschäftigung im Zuge des Strukturwandels. Nonnweiler entwickle sich zunehmend zu einem industriellen Anker mit überregionaler Bedeutung.

Weitere Bauprojekte bereits in Planung
Das neue Integrationszentrum ist das erste fertiggestellte Gebäude in der aktuellen Wachstumsphase von Diehl Defence am Standort Nonnweiler. Nach Angaben von CFO Thomas Bodenmüller haben die Bauarbeiten für drei weitere Neubauten bereits begonnen. Insgesamt sind dort noch über 20 weitere Bauvorhaben geplant, darunter zusätzliche Fertigungsgebäude für andere Produktfamilien sowie ein neues Logistikgebäude an der Betriebsstätte Mariahütte.
Diehl Defence befindet sich seit mehreren Jahren auf Wachstumskurs. Die Nachfrage ist seit 2022 insbesondere durch Aufträge aus Deutschland und anderen NATO-Staaten deutlich gestiegen. Um die Verteidigungsfähigkeit seiner Kunden langfristig zu unterstützen, investiert das Unternehmen konzernweit rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Kapazitäten.

ck




















