Die Gesellschaft für Flugzieldarstellung (GFD) ist erneut vom BAAINBw mit der Flugzieldarstellung für die Ausbildung von Piloten und Besatzungen der Bundeswehr beauftragt worden. In den nächsten zehn Jahren erbringt die Gesellschaft jährlich bis zu 5.800 Flugstunden mit Flugzielen, schreibt die GFD in einer Mitteilung vom 11. Dezember. Hinzu kommen neben der Bereithaltung der notwendigen Organisation auch Entwicklungsaufträge und Optionen für neue Technologien, die in die Flugzeuge eingerüstet werden.
Den Auftragswert hat die GFD mit circa 600 Millionen Euro angegeben. Damit werden nach Unternehmensangaben der Betrieb der Learjets und die über 120 Arbeitsplätze auf dem Flugplatz Hohn langfristig gesichert.
„Die GFD bleibt damit in der Region ein wichtiger Arbeitgeber und Technologieentwickler in der Luftfahrt. Mit unserer Dienstleistung werden wir auch in den nächsten zehn Jahren zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr beitragen“, kommentiert von Thore von Scheffer, Geschäftsführer der GFD den Abschluss des Vertrages.

Flugzieldarstellung mit 17 Learjets
Nach eigener Angabe betreibt der Geschäftsbereich Aviation des Bundeswehrdienstleister GFD seit 1989 die Flugzieldarstellung für die Bundeswehr vom Flugplatz Hohn aus. Dafür setze die GFD zurzeit 17 modifizierte Learjet 35A/36A ein, die mit hoch-spezialisierter Ausrüstung ausgestattet sind.
Insgesamt beschäftigt die GFD mit den Geschäftsbereichen Aviation und Simulation bei einem Jahresumsatz von circa 75 Millionen Euro rund 300 Mitarbeiter an acht verschiedenen Standorten deutschlandweit.
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