Die British Army hat bei ihrer Übung „Haraka Storm“ in Kenia u.a. den Aufklärungs- und Wirkverbund mit dem besatzungslosen Bodenfahrzeug (UGV) Gereon RCS von Arx Robotics und der Loitering Munition HX-2 von Helsing erprobt, wie ARX Robotics am 10. November mitgeteilt hat.
800 Soldaten der Welsh Guards und des Royal Regiment of Scotland waren im September/Oktober zu einer Validierungsübung in Kenia und haben dort mit kenianischen Truppen unter anderem Training zur Verbesserung von Beweglichkeit, Interoperabilität und taktischer Wirksamkeit durchgeführt.
Ein Programmpunkt war die Beschleunigung und Präzisierung des Aufklärungs- und Wirkverbunds (Recce-Strike-Kette). Gemeinsam mit der Truppe haben ARX Robotics und Helsing eine vollständige Recce-Strike-Kette demonstriert. Dabei wurde das UGV Gereon als Träger von Sensoren für die Aufklärung eingesetzt, der sich autonom auf dem Gefechtsfeld bewegte. Das UGV klärte ein gepanzertes Fahrzeug auf, übermittelte Zieldaten an den Gefechtsstand und ermöglichte den präzisen Einsatz der Loitering-Munition HX-2 von Helsing gegen das Ziel.
Unter realistischen Feldbedingungen konnte die komplette Wirkungskette, von Zielaufklärung mit Datenübermittlung über Bekämpfung bis zur Wirkungsbewertung erfolgreich demonstriert werden, schreibt ARX Robotics. Der Versuch gehöre zu den fortschrittlichsten Recce-Strike-Demonstrationen von Streitkräften eines NATO-Mitgliedstaats.
Es konnte gezeigt werden, wie vernetzte, autonome Recce-Strike-Verbunde Entscheidungen beschleunigen, Stand-off-Wirkung erweitern und das Risiko für Soldaten senken. Gleichzeitig sei verdeutlicht worden, wie unbemannte Systeme, Echtzeitdaten und technologische Innovationen zusammenwirken können, um moderne Einsatzkonzepte effektiv umzusetzen.
Marc Wietfeld, CEO und Mitgründer von ARX Robotics, bewertete die Live-Übung als einen wichtigen Meilenstein für Europas Landstreitkräfte und für die strategische Zusammenarbeit der beiden europäischen Unternehmen. „ARX hilft europäischen Landstreitkräften, schnell zu modernisieren, mit softwaregetriebenen Systemen, die mit vorhandenen Flotten zusammenarbeiten. Das Prinzip ist klar: Unbemannte Systeme bringen die Sensorik nach vorn, Daten gehen an die Entscheider, der Effektor liefert die Wirkung. Dieses Modell ist skalierbar für die Landstreitkräfte Europas und erhöht zugleich die Sicherheit der Soldaten. So sieht Modernisierung aus.“
gwh








