Im Kampf gegen die Hamas haben die Kampfpanzer Merkava des israelischen Heeres einen wichtigen Beitrag zur Durchsetzung der israelischen Interessen geleistet unter gleichzeitigem Schutz des eigenen Personals. Erst im August hatte das israelische Verteidigungsministerium für die Produktion von Merkava und Schützenpanzern Aufträge im Wert von 1,3 Milliarden Euro vergeben.
Jetzt wurde Elbit beauftragt, in einem Zeitraum von sechs Jahren eine umfassende Erneuerung der elektronischen Baugruppen der Panzer durchzuführen, wie das Unternehmen am 19. November mitgeteilt hat. Der Auftragswert wurde mit 210 Millionen US-Dollar (182 Millionen Euro) angegeben.

Neue KI-Visiere steigern Zielerfassung und Überlebensfähigkeit
Neben der Verlängerung der Lebensdauer sollen mehrere Bordsysteme modernisiert und verbessert werden. Dazu gehören laut Elbit leistungsstarke, leichte, KI-gestützte elektrooptische Visiere, die eine Panorama-Beobachtung bei Tag und Nacht sowie fortschrittliche Funktionen zur Zielerfassung, -verfolgung und -ortung bieten. Die Verträge umfassen auch die Lieferung von Ersatzteilen und die Bereitstellung umfassender Wartungs- und Supportleistungen.
Bezhalel (Butzi) Machlis, Präsident und CEO von Elbit Systems zeigte sich erfreut, weiterhin als wichtiger Partner des israelischen Verteidigungsministeriums und der israelischen Streitkräfte bei der Weiterentwicklung ihrer technologischen Fähigkeiten tätig zu sein. „Diese neuen Verträge spiegeln unser kontinuierliches Engagement wider, innovative Lösungen anzubieten, die die operative Effektivität und Überlebensfähigkeit der gepanzerten Plattformen Israels verbessern.“
Vor zwei Tagen hatte Elbit einen Rekordbestand an Aufträgen in Höhe von 25,2 Milliarden US-Dollar (22 Milliarden Euro) und einen starken Umsatzzuwachs insbesondere im Landsektor gemeldet.
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