Der australische Drohnenhersteller SYPAQ Systems arbeitet künftig mit Teledyne FLIR zusammen, einem weltweit führenden Anbieter von Wärmebildtechnik. Im Rahmen des Programms „Thermal by FLIR“ wird SYPAQ seine neue CorvoX-Drohne mit der Boson-Wärmebildkamera ausstatten. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 7. November hervor.

Ab Dezember 2025 soll die Drohne an die australischen Streitkräfte geliefert werden.

Das LWIR-Boson-Kameramodul verbessert die Bildgebung und ermöglicht eine hervorragende Situationserkennung bei militärischen SUAS. (Foto: Teledyne Flir OEM )

Wärmebilder für jede Wetterlage

Die Boson-Kamera erkennt Temperaturunterschiede im Infrarotbereich und liefert klare Bilder – selbst bei Dunkelheit, Nebel oder Rauch. Zusammen mit einem optischen Sensor ermöglicht sie Soldaten eine präzise Lageerkennung.

Die Kamera ist stabilisiert und verfügt über automatische Funktionen wie Zielverfolgung, Geo-Lock und Objekterkennung. Dadurch eignet sich die CorvoX besonders für Aufklärungs- und Überwachungsmissionen in schwierigem Gelände.

Klein, robust und leicht zu bedienen

Die CorvoX-Drohne wiegt nur 2 Kilogramm, hat eine Spannweite von 82 Zentimetern und kann sowohl vertikal (VTOL) als auch per Handstart abheben. Sie erreicht bis zu 100 km/h, bleibt rund 50 Minuten in der Luft und hält Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 km/h stand.

Zudem schützt ein spezielles Speichersystem sensible Daten. Die integrierte Künstliche Intelligenz wird regelmäßig online aktualisiert, um die Drohne immer auf dem neuesten Stand zu halten.

ck