Der deutsch-französische Neustart sollte ein Signal für Europa sein. Doch innenpolitische Blockaden in Paris und offene Streitfragen über NATO, nukleare Abschreckung und Rüstungsprojekte bremsen die Dynamik. Berlin und Paris müssen jetzt zeigen, ob sie die Versprechen von Toulon auch umsetzen können.
Der Neustart ist kompliziert. Als Bundeskanzler Friedrich Merz am 7. Mai ins Flugzeug stieg, um sich sogleich nach seiner Wahl zum Bundeskanzler bei seinem wichtigsten Partner in Europa, dem Präsidenten im Pariser Elysée-Palast, zu melden, kündigten beide einen Neustart in den bilateralen Beziehungen an. Von einem „deutsch-französischen Reflex“ sprach Emmanuel Macron in der abschließenden Pressekonferenz, der nun wieder auf allen Ebenen funktionieren solle. Die Erwartungen an den Deutsch-Französischen Ministerrat, der noch vor Ende der Sommerpause am 29./30. August in Toulon ans Werk gehen sollte, waren entsprechend hoch.
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![Bild 1 2025-08-29-pk-dfmr „Der deutsch-französische Motor ist wieder angesprungen”, sagte Bundeskanzler Merz bei der Pressekonferenz nach dem Deutsch-Französischen Ministerrat in Toulon. [Foto: Deutsch-französisches Portal]](/wp-content/uploads/2025/10/Bild-1-2025-08-29-pk-dfmr.jpg)











