Rheinmetall wurde von dem US-Munitionslieferanten Global Military Products (GMP) aus Tampa/Florida mit der Lieferung von 155-mm-Artilleriemunition und Treibladungen an eine osteuropäische Nation beauftragt. Den Auftragswert hat Rheinmetall in einer Mitteilung vom 29. September mit 444 Millionen Euro angegeben. Nach Angaben von GMP ist der Auftrag Teil des „Special Ammunitions and Weapons Systems“-Programms der US Army, mit dem Waffensysteme und Munition für die US-Streitkräfte sowie für alliierte Partner beschafft werden, die nicht standardmäßig im US-System vertreten sind. GMP beziffert die Beteiligung von Rheinmetall an dem eigenen Auftrag mit insgesamt 639,8 Millionen US-Dollar, um die termingerechte Lieferung sicherzustellen.

Bestellt wurden 155-mm-Geschosse des Typs M107 mit M4A2-Treibladungen und 105-mm—M1-Geschosse. Die Lieferungen sollen 2026 beginnen und bis Juni 2027 abgeschlossen werden.
Rheinmetall sieht durch den Auftrag seine Kompetenz und Fertigungskapazitäten im Bereich der Munition bestätigt. Als einer der größten Hersteller von Großkalibermunition erhöht das Unternehmen seine Produktionskapazitäten bereits seit 2022 und will bis 2027 in der Lage sein, jährlich bis zu 1,5 Millionen 155-mm-Artilleriegranaten zu produzieren.
gwh








