Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat eine neue Vorstandsposition geschaffen und Florian Seibel, Gründer und CEO von Quantum Systems, zum Start-up-Beauftragten ernannt. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 25. September hervor. Der Beschluss erfolgte am 24. September einstimmig im Präsidium des Verbands.

Mit der Funktion will der BDLI die Zusammenarbeit zwischen jungen Unternehmen und etablierten Mitgliedern ausbauen. Seibel erklärte, er wolle die Verbindung zwischen Industrie und Start-up-Ökosystem stärken und damit die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle fördern.

Der Luft- und Raumfahrtingenieur war zuvor Offizier und Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr und gründete 2015 Quantum Systems, ein mittlerweile international tätiges Unternehmen für unbemannte Flugsysteme.

Start-ups können eine BDLI-Mitgliedschaft beantragen, wenn sie weniger als fünf Jahre am Markt sind, höchstens 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter zehn Millionen Euro erzielen. Der Verband vertritt mehr als 260 Unternehmen der Branche, die zusammen rund 52 Milliarden Euro Jahresumsatz erwirtschaften.

ck