Mit einer Investition in Höhe von 31,7 Millionen US-Dollar (rund 27 Millionen Euro) modernisiert und erweitert American Rheinmetall seinen Konzernstandort in Auburn Hills, Michigan. In der dann 15.600 m² großen Produktionsstätte sollen die bisherigen Standorte in Troy und Sterling Heights zusammengeführt werden. Im Zuge der Erweiterung sollen 450 neue Arbeitsplätze entstehen, schreibt Rheinmetall in einer Information vom 11. September. Damit positioniere sich American Rheinmetall klar als zentrale Drehscheibe für Verteidigungsinnovationen in den USA.
Mit der Investition sollen die heimischen Lieferketten gefestigt und das Unternehmen in die Lage versetzt werden, wichtige Programme des US-Verteidigungsministeriums noch gezielter zu unterstützen. Dazu gehört das das XM30-Kampffahrzeugprogramm der US Army, bei dem American Rheinmetall einer von zwei Bewerbern ist, die um die Lieferung der nächsten Generation gepanzerter Kampffahrzeuge als Nachfolger des M2 Bradley konkurrieren.
„Diese Erweiterung ist ein entscheidender Schritt, um unsere Fähigkeit zu stärken, dem US-Militär modernste Verteidigungstechnologien bereitzustellen“, erklärte Matt Warnick, CEO von American Rheinmetall. „Es handelt sich um eine direkte Investition in die amerikanische Fertigung und in den Aufbau hochqualifizierter Arbeitskräfte.“
Die Erweiterung zahle direkt auf die Prioritäten der US-Verteidigung ein, indem sie die Modernisierung militärischer Fähigkeiten beschleunigt und zugleich die Resilienz der Industrie durch stärkere inländische Produktionskapazitäten erhöht, schreibt Rheinmetall. Die 450 neuen Arbeitsplätze seien durch überdurchschnittlich hohe Einstiegsgehältern und Sozialleistungen gekennzeichnet.
Die Investition folgt zudem auf die jüngste Übernahme von Loc Performance Products, einem weiteren Verteidigungszulieferer aus Michigan. Damit stärkt American Rheinmetall seine Fähigkeit, integrierte und skalierbare Lösungen für das gesamte Verteidigungsportfolio bereitzustellen.
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