Martin Jäger hat am 11. September das Amt des Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) übernommen. Er ist Bruno Kahl nachgefolgt, der zum Botschafter am Heiligen Stuhl in Rom berufen worden ist.

Jäger begann seine berufliche Laufbahn im Auswärtigen Amt (AA) und war immer wieder im Bundeskanzleramt tätig. 2005 wurde er Sprecher des AA. 2008 ging er als Leiter Außenbeziehungen zur Daimler AG. 2013 wurde er Botschafter in Afghanistan und eineinhalb Jahre später Sprecher im Bundesministerium der Finanzen. Zwei Jahre später übernahm die Aufgaben des Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration in Baden-Württemberg. 2018 ging er als beamteter Staatssekretär ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, wurde 2021 Botschafter im Irak und 2023 Botschafter in der Ukraine. Breits im Juni hatte das Bundeskabinett seiner Berufung an die Spitze des BND zugestimmt.

gwh