Bei den Mobility Days 2025 hat General Dynamics European Land Systems 15 geschützte Gefechtsfahrzeuge vorgestellt. Von bewährten Modellen über jüngste Auslieferungen bis hin zu Neuentwicklungen, Prototypen und Versuchsträgern für neue Technologien.

Unter dem Motto „Mobility meets Protection“ standen beim Mobility Day 2025 die Radfahrzeuge im Fokus: vom 4×4 Eagle über 6×6 Pandur bis zum 10×10 Piranha im Gewichtsband von zehn bis 45 Tonnen, ergänzt durch den Amphibie-Spezialisten M3. Damit werden die militärischen Forderungen an Kampffahrzeuge, sofern sie mit radbasierten Trägern dargestellt werden können, nahezu vollständig abgedeckt.

Ergänzt wurde das Spektrum durch den Systemträger Ascod, präsentiert sowohl als Infanteriekampffahrzeug wie auch als selbstfahrende Haubitze, sowie durch die selbstfahrende Haubitze Nemesis, die nach ihrer Weltpremiere in Madrid ihren ersten dynamischen Auftritt in der Öffentlichkeit hatte.

Neben den Fahrzeugen bot GDELS auch Einblicke in Innovation und neue Technologien, in das eigene Serviceangebot von GDELS sowie in kompakte Brückenlösungen.

Angeführt von mehreren Eagle zog eine Schlange von 15 Fahrzeugen aus Eagle, Pandur, Piranha, Ascod und einer M3 an den Zuschauern vorbei. (Foto: Gerhard Heiming)

Produktion in Tägerwilen

Startpunkt war eine der Produktionshallen von GDELS in Tägerwilen. In der zweischiffigen, erst sechs Jahre alten Halle sind in einem Schiff die Taktstraße und im anderen zeitintensive Gewerke wie Schweißerei, Kleberei und Lackiererei untergebracht. Hier arbeiten Spezialisten auf höchstem Niveau und schaffen die Grundlage für die Qualität des Gesamtprodukts. Hauptprodukt sind die endbearbeiteten Wannen und Kabinen, deren Output die Taktrate der anschließenden Montage bestimmt. Eine Kapazitätssteigerung ist durch Schichtarbeit möglich, vorausgesetzt, dass ausreichend Fachpersonal verfügbar ist.