Die von Elbit Systems entwickelte JUPITER-Weltraumkamera ist an Bord des von OHB Italia S.p.A. gefertigten NAOS-Satelliten ins All gestartet, wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht. Der Start erfolgte am Dienstag von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX.

Der von OHB Italia gebaute NAOS-Satellit trägt erstmals eine JUPITER-Kamera von Elbit Systems. (Foto: Elbit Systems)

Die Kamera gehört zu den technisch leistungsstärksten Systemen ihrer Art. Sie kombiniert eine große Apertur mit geringem Gewicht und verfügt über mehrere Bildkanäle: einen hochauflösenden panchromatischen Kanal, RGB-Kanäle für Farbbilder sowie einen Nahinfrarot-Kanal zur Analyse von Vegetation, Wassergehalt und Materialeigenschaften.

JUPITER kann zusammenhängende Bildstreifen mit großer Ausdehnung aufnehmen und so weite Gebiete in einem Umlauf erfassen. Die gewonnenen Daten sind für die Nutzung in Bodensystemen ausgelegt und können mit modernen Analyseverfahren, einschließlich KI, weiterverarbeitet werden.

JUPITER kann großflächige Bildstreifen mit hoher Präzision erfassen und unterstützt moderne Analyseverfahren. (Foto: Elbit Systems)

Neben der Kamera lieferte Elbit Systems auch Algorithmen für das Bodensegment der NAOS-Mission, die die Auswertung der Bilddaten unterstützen. Das Projekt ist Teil einer Zusammenarbeit zwischen OHB Italia und Elbit Systems, die Satellitenbau und Bildgebungstechnologie miteinander verbindet.

ck