Die Fraunhofer-Institute für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) und für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) sowie das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) haben das Forschungsnetzwerk „Integrierte Sicherheit und Nachhaltigkeit“ (I2SN) gegründet und mit der konstituierenden Sitzung in Dresden offiziell die Arbeit aufgenommen, teilte das FKIE am 19. August mit. Das Netzwerk wird durch Sächsische Aufbaubank (SAB) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) gefördert. Die Geschäftsstelle des Netzwerks ist am FKIE.

Das Sinnbild für das Netzwerk ist KI-generiert. (Grafik FKIE)

Thermenspektrum des I2SN

Den Angaben zufolge decken Partner drei sich ergänzende Kompetenzfelder ab: Das IFW bringt seine Expertise im Bereich Materialforschung ein, das IKTS im Bereich Energietechnologien und das FKIE im Bereich Cybersicherheit und IT. Mit 15 assoziierten Partnern aus Universitäten und Hochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Freistaat Sachsen sollen in diesen Kompetenzfeldern Joint Labs gegründet werden, die multidisziplinär arbeiten.

Als initialen Fokus hat das I2SN die Themen Personen- und Fahrzeugschutz, Resiliente Energiesysteme und Software Defined Defence festgelegt. Darüber hinaus will I2SN im Freistaat Sachsen ein Multi-Stakeholder-Netzwerk zu Themen der äußeren, inneren und zivilen Sicherheits- und Verteidigungsforschung etablieren.

Forschungslandschaft Sachsen

,Der Sprecher des Netzwerks und stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer FKIE, Prof. Dr. Christoph Igel erklärte: „Der Freistaat Sachsen bietet für Forschung und Innovation in Verteidigung und Sicherheit eine einzigartige Forschungslandschaft: Hier sind wichtige Player auf internationalem Top-Niveau angesiedelt, die gemeinsam die aktuellen und zukünftigen Bedarfe in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung abdecken. Technologie und Wissen können in direkt nutzbare, militärische und zivile Anwendungen überführt werden. Dies sichtbar zu machen, die damit einhergehenden Aufgaben zu bündeln und in die Umsetzung zu bringen, ist zentrale Aufgabe des Forschungsnetzwerks I2SN.“

gwh