Einer Mitteilung von Airbus Defence and Space vom 3. August auf LinkedIn zufolge ist das 50. Transportflugzeug A400M an die Bundeswehr ausgeliefert worden. Diese Maschine ist als Tanker konfiguriert und verfügt über flexible Sonden- und Drogue-Pods unter jedem Halbflügel. Damit können sowohl mittlere und große Flächenflugzeuge als auch Hubschrauber im Flug betankt werden.

Die Luftwaffe verfügt nun über die vierte A400M in dieser Konfiguration und kann jetzt insgesamt 49 Transportflugzeuge A400M einsetzen. Die 50. Maschine befindet sich zurzeit zur Musterintegration des Schutzsystems DIRCM in Sevilla. Nach Abschluss der erforderlichen Tests soll die Maschine Ende des Jahres in die Einsatzprüfung gehen bevor weiter 23 dieser Transportflugzeuge mit DIRCM ausgestattet werden.

Flexible Sonden- und Drogue-Pods unter jedem Halbflügel kennzeichnen die besondere Konfiguration dieser Maschine als Tankflugzeug. (Foto: Airbus Defence and Space)
Flexible Sonden- und Drogue-Pods unter jedem Halbflügel kennzeichnen die besondere Konfiguration dieser Maschine als Tankflugzeug. (Foto: Airbus Defence and Space)

Restarbeiten

Die Luftwaffe steht kurz vor dem Abschluss ihrer A400M-Beschaffung: Drei der insgesamt 53 bestellten Transportflugzeuge fehlen noch, sollen aber bis Ende 2026 ausgeliefert werden. Damit wäre die Bestellung vollständig erfüllt. Laut dem 19. Rüstungsbericht vom April 2024 wird der finale Bauzustand, die sogenannte Final Operational Clearance (FOC), erst im ersten Quartal 2027 erreicht. Das bedeutet eine Verzögerung von über vier Jahren gegenüber dem ursprünglich vertraglich vereinbarten Zeitplan.

gwh