Kognitive Kriegsführung nutzt gezielt Verzerrungen und Schwächen menschlicher Entscheidungen, etwa durch Desinformation und Manipulation in sozialen Medien. Ihr Ziel ist nicht neu: die Haltung und den Willen des Gegners zu beeinflussen und damit seine Kognition. Das macht sie zur modernen Ausprägung eines alten Prinzips der Kriegsführung.

Die Kriegsführung hat sich im Wesentlichen durch fortschrittliche Technologien, psychologische Einflussnahmen auf Gesellschaften sowie zunehmende globale Vernetzungen dramatisch verändert. Dabei sind immer mehr Menschen nicht mehr in der Lage, zwischen legitimen und manipulierten Informationen zu unterscheiden.