Der finnische Rüstungskonzern Patria hat im ersten Halbjahr 2025 seinen Umsatz um zwölf Prozent auf 421 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis legte überproportional um 35 Prozent auf 29,3 Millionen Euro zu. Obwohl der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 38,5 Prozent auf 453,74 Millionen Euro zurückging, wuchs der Auftragsbestand leicht um 5,3 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro. Patria verwies ausdrücklich auf die Beiträge des Instandsetzers Millog und des Munitionsherstellers Nammo, an denen Patria beteiligt ist.
Als wesentliche Ereignisse im 2. Quartal nannte Patria den Beitritt Dänemarks zum CAVS-Programm, die Teilnahme am EU-Programm „Artificial Intelligence Warfare Adaptive Swarm Platform” (AI-WASP), die Partnerschaft mit GDELS zum Bau von Ascod-Schützenpanzern in Lettland und den Verkauf der Milworks-Anteile.
Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Patria ein starkes Umsatzwachstum, das durch einen gestiegenen Auftragsbestand unterstützt wird. Der größte Teil des Wachstums werde voraussichtlich im Bereich gepanzerte Fahrzeuge erzielt werden. Das Wachstum werde durch die Erhöhung der Verteidigungsbudgets in den europäischen NATO-Ländern gemäß den Beschlüssen des NATO-Gipfels 2025 in Den Haag weiter angekurbelt.
Redaktion / gwh
















