Die von Rheinmetall auf der Enforce Tac 2025 vorgestellte Squad Support Weapon SSW40 soll im 4. Quartal fertig qualifiziert werden, hat das Unternehmen am 8. Juli mitgeteilt. Demnach soll die Waffe bis Jahresende durch den nicht näher benannten Erstkunden bis Jahresende verifiziert werden.
Mitte Juni hatte Rheinmetall die SSW40 im Rahmen eines Fachpresse-Events vorgestellt mit der Möglichkeit, Prototypen des ersten automatischen magazingeladenen schultergeschossenen Granatwerfers für die neue 40mm x 46 Medium Velocity-Munition im scharfen Schuss zu erleben (Soldat und Technik berichtete).

Merkmale der SSW40
Die SSW40 soll insbesondere der Infanteriegruppe zu höherer Feuerkraft verhelfen, indem sie ihr eine vielseitig einsetzbare und dabei handliche Waffe zur Verfügung stellt, schreibt Rheinmetall. Der Schütze könne sie ähnlich wie ein Sturmgewehr führen und bedienen und bis auf 900 Meter wirken. Ebenso eigne sich die SSW40 durch ihre Airburst-Fähigkeit zum Bekämpfen von Zielen hinter Deckungen und von Drohnen.
Bedeutend ist es aus Sicht des Unternehmens, das jetzt auch die 40mm-Medium Velocity-Munition (MV) aus einer Handfeuerwaffe abgeschossen werden kann. Dank höherer Geschwindigkeit, höherer Reichweite und auch gestreckterer Flugbahn lassen sich Ziele bis auf 900 Meter Entfernung bekämpfen. Die höhere Nutzlast ermöglichte die Einführung programmierbarer Airburst-Munition, u.a. zur Wirkung hinter Deckungen.
Testschießen
Nach dem Testschießen auf Stahlplatten in Entfernungen zwischen 100 und 500 Metern und auf ein Pkw-Fahrzeugwrack äußerten sich die Teilnehmer positiv über Handhabung und Treffsicherheit der SSW40. Der Rückstoß sei durch die leistungsstärkere 40mm MV-Munition nicht angewachsen.
Sobald Qualifizierung und Verifizierung planmäßig abgeschlossen sind und der Auftrag erteilt wurde, steht dem Beginn der Serienfertigung nichts mehr im Wege.
Redaktion / gwh
















