In der Öffentlichkeit ist kaum bekannt, dass sich Streitkräfte den Herausforderungen des Klimawandels seit längerer Zeit stellen. NATO, EU und Bundeswehr haben dazu Konzepte entwickelt.

Das Thema „Climate Change and Security” hat bereits in den 1990er-Jahren ausgehend von den USA zunehmende Bedeutung in den sicherheitspolitischen Diskussionen gewonnen. Dabei geht es um die Frage, wie sich der menschengemachte Klimawandel und einhergehende Umweltveränderungen auf die globale und regionale Sicherheit auswirken können. Extremwetterereignisse, steigende Meeresspiegel oder ausgelaugte, landwirtschaftliche Flächen können sich auf soziale Strukturen auswirken, sie können Spannungen erzeugen oder verstärken. Als Reaktionsmöglichkeit kommen zwei Strategien in Betracht: Vermeidung beziehungsweise Abmilderung (Mitigation) und Anpassung (Adaption).