Mit verdoppeltem Auftragseingang in Höhe von 549 Millionen Euro erreichte der Gesamtauftragsbestand des Antriebsspezialisten Renk das Rekordniveau von 5,5 Milliarden Euro. Der Umsatz nahm im ersten Quartal deutlich um 14,7 Prozent auf 273 Millionen Euro zu. Dabei konnte das Ergebnis (bereinigtes EBIT) überproportional um 38 Prozent auf 38 Millionen Euro gesteigert werden.

Die Segmente

Den größten Beitrag zum Umsatz lieferte das Segment Vehicle Mobility Solutions (VMS) mit einer Steigerung um 28,1 Prozent auf 172 Millionen Euro. Das sind fast zwei Drittel des Konzernumsatzes. Beim Ergebnis sind es mit 29 Millionen Euro sogar mehr als drei Viertel und die Steigerung beträgt fast die Hälfte gegenüber dem Vorjahresquartal. Bei der Vervierfachung des Auftragseingangs auf 397 Millionen Euro verweist Renk auf die U.S. Army, die HMPT-Getriebe für die Plattformen Bradley Fighting Vehicle (BFV) und Armored Multi-Purpose Vehicle (AMPV) im Wert von 150 Millionen Euro bestellt hat.

Das Segment Marine & Industry (M&I) musste eine Umsatzreduzierung um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 73 Millionen Euro hinnehmen. Das führt Renk auf kundenbezogene Projektverschiebung zurück. Das Ergebnis stieg um mehr als die Hälfte auf sieben Millionen Euro.

Slide Bearings konnte planmäßig mit 31 Millionen Euro 8,8 Prozent mehr umsetzen. Das Ergebnis nahm in etwa gleichem Maße auf fünf Millionen Euro zu. Neue Aufträge gab es in Höhe von 37 Millionen Euro.

Prognose

„Wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die etablierten Effizienzmaßnahmen zeigen weiter Wirkung und steigern so unsere operative Exzellenz,“ sagte Emmerich Schiller, COO der RENK Group.

Der Vorstand hat die Jahresprognose mit einem Umsatz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro und einem Ergebnis um 220 bestätigt. Das Unternehmen verfolgt weiterhin das mittelfristige Ziel, 2028 zwei Milliarden Euro Umsatz und 2027 ein Ergebnis in Höhe von 300 Millionen Euro.

„Im ersten Quartal haben wir gezeigt, dass Renk für nachhaltiges, profitables Wachstums steht. Wir konnten unsere Marge sowohl auf Gruppen- als auch auf Segmentebene durchgängig verbessern. Unser Rekordauftragsbestand sichert uns langfristige Umsatzvisibilität für die kommenden Jahre und damit eine stabile Basis, um unsere finanziellen Ziele zu erfüllen“, bewertete Anja Mänz-Siebje, CFO der RENK Group die Zwischenbilanz.

Redaktion / gwh